Presseaussendung von atomstopp_oberoesterreich am 27.11.2019

atomstopp und Klimastreik: Die gehen gut zusammen!
Klimaschutz und Atomkraft? Geht gar nicht!

Am 29. November 2019, dem 4. Earth Strike Day, gemeinsam mit atomstopp in Linz ein deutliches Zeichen setzen für Klimagerechtigkeit ohne Atomkraft. Wer will mit uns geh'n? Treffpunkt: ab 12:45h bei den Löwen am Hauptbahnhof.

"Die Atomindustrie setzt sich anlässlich der Klimadebatte ein Tarnkapperl auf und will plötzlich zum Klimaretter werden. Das ist reine Image-Politur, denn sie ist vielmehr Teil des Problems, denn der Lösung! In unsrer neuesten Radiosendung atomstopp im Freien Radio Freistadt beleuchten wir anhand des World Nuclear Industry Status Reports WNISR, was die Atomkraft wirklich kann, weltweit – oder besser gesagt: eben nicht! Ein ganz wesentlicher Punkt dabei ist: Die Atomkraft kann unser Klima nicht retten! Wir müssen jetzt auftreten, um diesem tendenziösen Schwindel Einhalt zu gebieten – noch bevor jemand daran zu glauben beginnt!", alarmieren Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich.

"Warum dennoch weltweit das Bild vorherrscht, ohne Atomkraft ginge gar nichts, liegt an einer gut vernetzten Propaganda-Struktur. Mit schöngedrehten Statistiken und Prognosen wird die Performance der Atomkraft zu einem Erfolgsmodell hochgelogen. Die Internationale Atomenergie-Behörde IAEA, die Europäische Atomgemeinschaft EURATOM, unzählige Lobbyisten-Vereine, flankiert von den nationalen Atomenergie-Behörden der AKW-betreibenden Staaten: Das alles sind geschickte Heilsredner einer Industrie, die es zu gerademal 4,4% Anteil an der weltweiten Energieversorgung bringt. Eine Erörterung, wie mit diesem Potenzial der Klimawandel eingebremst werden sollte, bleiben die Propagandisten freilich schuldig", stellen Schweiger und Egger fest.

"Horrende Kosten, die ohne öffentliche Subventionen noch nie zu stemmen waren, jahrzehntelange Bauzeiten, Umweltzerstörung vom Uranabbau bis zur hochradioaktiv strahlenden Hinterlassenschaft, vertuschte Verstöße während der Betriebsdauer – und diese soll dann noch ungeniert nach Ablauf der vorgesehenen Laufzeit verlängert werden. Von raumgreifenden Katastrophen wie Tschernobyl oder Fukushima ganz abgesehen... Das ist die wahre, desaströse Bilanz der Atomkraft und damit ist nur ein weiteres Gefährdungs-Szenario eröffnet, das unseren Planeten bedroht. Dagegen auf die Straße zu gehen lohnt sich allemal!", stellen Schweiger und Egger abschließend klar.

Hinweis: atomstopp empfiehlt: KLIMAVOLKSBEGEHREN UNTERSCHREIBEN!

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019


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